SICH AUF DEN WEG MACHEN - Besinnungstage im Kloster Königsmünster  in Meschede 2026

28 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe haben vom 19. bis zum 22. Mai 2026 mit Frau Ebbing und Herrn Grümme an der diesjährigen Besinnungsfahrt in der Abtei Königsmünster in Meschede teilgenommen.

Laurenz Kars (Klasse 9b), 27. Juli 2026

Am Dienstagmorgen brachen wir wir nach Meschede auf. Die Zugfahrt war grundsätzlich entspannt, jedoch hatte sie auch ihre stressigen Momente – zum Beispiel, als wir fast den Anschlusszug verpasst hätten. Doch schlussendlich kamen wir pünktlich zum Mittagessen auf dem Klosterberg in Meschede an. Wir wurden sehr freundlich empfangen.

Untergebracht waren wir im Gästehaus des Klosters namens „Oase“. Die Zimmer waren gut eingerichtet und das Beste war unserer Meinung nach der Spieleraum mit Tischtennisplatte und Kicker, in dem wir auch viel Zeit verbracht haben. Die Regeln, an die wir uns halten mussten, waren glücklicherweise nicht sonderlich streng und erlaubten uns viel Freiraum.

Der Tag startete bei uns mit dem Frühstück zwischen 8 bis 9 Uhr. Kurz darauf meditierten wir immer im Meditationsraum, gefolgt von einem Workshop, der bis 12 Uhr ging. Danach hatten wir immer 30 Minuten Pause, bis es dann Zeit für das Mittagessen war. Anschließend hatten wir noch einmal eine Pause, bevor es bis 17 Uhr mit den Workshops weiterging. Am Ende des Tages hatten wir immer noch viel Zeit, um Meschede und unsere Umgebung zu erkunden.

Bruder Remigius gab uns am vorletzten Tag eine sehr interessante Führung über das gesamte Klostergelände. Ich war ein wenig überrascht, wie groß es doch war. Er erzählte uns viel über sein Leben als Mönch.

Mit Bruder Anno machten wir eine zweistündige Wanderung zur Himmelstreppe am nahegelegenen Hennesee, die sehr beeindruckend war. Zum Schluss gab es in der Oase sehr leckere Waffeln für alle.
Als wir dann am Freitag abreisten, wurden wir herzlich verabschiedet. Gegen 14:30 Uhr kamen wir in Köln – wegen der wunderbaren Deutschen Bahn natürlich mit Verspätung – an.
Es machte sehr viel Spaß, mit meinen Mitschülern und Lehrern Tischtennis oder Werwolf zu spielen und das Klosterleben kennenzulernen. Auch Herr Grümme und Frau Ebbing hatten nicht zu viel versprochen, als sie im Vorfeld von der Fahrt sprachen. Sie war wirklich ein einmaliges Erlebnis, auf das ich ungern verzichtet hätte."

Wir danken dem Erzbistum Köln für die finanzielle Unterstützung, die jedes Jahr allen Teilnehmenden der Besinnungsfahrten des Hansa-Gymnasiums bereitgestellt werden.
Norbert Grümme, Koordinator Besinnungstage