Fünfzehnter Deutsch-Polnischer Schüleraustausch zwischen dem Hansa-Gymnasium Köln und dem VIII. Lyzeum Adam Asnyka in Łódź -  Erster Teil vom 21. - 28. April 2026 in Łódź (Polen)

In diesem Jahr haben 13 Schülerinnen und 5 Schüler der Jahrgangsstufe 9 gemeinsam mit Frau Feldmann und Herrn Grümme an dem ersten Teil des nun schon zum 15. Mal stattfindenden Deutsch-Polnischen Schüleraustauschs zwischen dem Hansa-Gymnasium Köln und dem VIII. Lyzeum Adam Asnyka in Łódź teilgenommen.

Hier ist der erste Bericht der Schülerinnen Leah und Sophia: 
"Wir haben uns um 7 Uhr am Kölner Hauptbahnhof getroffen und sind nach einer langen Reise um ca. 19 Uhr in Łódź-Kaliska  angekommen. Dort haben uns unsere Austauschpartner und ihre Eltern mit offenen Armen empfangen. Wir deutschen Schüler waren sehr aufgeregt, aber als wir bei unserer Gastfamilie ankamen, merkten wir, wie schön und angenehm unser Aufenthalt werden wird.
Die nächsten Tage gingen sehr schnell vorbei. Es gab verschiedene Aktivitäten mit allen zusammen; Museumsbesuche und Stadttouren, zeigten uns verschiedene Seiten von Lodz.

Am ersten Tag gingen wir Bowlen und besuchten ein Textilmuseum, wo wir an einem Workshop teilnahmen und wo uns gezeigt wurde, wie die Familien der Fabrikarbeiter lebten. Danach hatten wir Freizeit und die polnischen Schüler zeigten uns die Stadt, die Kirchen, die sogenannte Einhornstation und die berühmte Piotrkowska-Straße. Abends gab es eine Party für alle Schüler, die von den polnischen Austauschschülern veranstaltet wurde. Dadurch konnte man sehr viele neue Leute kennenlernen.
Am nächsten Tag machten wir eine Tour durch das Fabrikviertel Księży Młyn und danach besuchten wir die Schule unserer Austauschpartner. Anschließend hatten wir wieder frei und uns wurde das Spiegelgebäude und die Manufaktura, ein riesiges Einkaufszentrum in einer früheren Textilfabrik, gezeigt.

An weiteren Tagen besuchten wir auch Krakau und Gniezno. Dort hatten wir mehrere Stadttouren, wodurch wir einen tollen Einblick in diese Städte bekamen.
In Krakau sahen wir uns viele alte Synagogen an und erfuhren über ihre Geschichte. Wir besuchten auch den ältesten mittelalterlichen Marktplatz der Stadt, den Rynek, der als einer der größten Marktplätze Europas gilt. Am darauffolgenden Tag besichtigten wir den Wawel-Berg mit der Kathedrale, der Hauptruhestätte polnischer Könige und sahen auch den Wawel-Drachen.
In Gniezno hatten wir eine Führung durch die Kathedrale und lernten viel über St. Adalbert, bevor wir uns noch am kleinen Marktplatz aufhielten.

Sonntag wurde nichts in einer großen Gruppe geplant, denn es war Familientag. Dieser half uns, unsere Austauschpartner und deren Familien noch besser kennenzulernen. Manche von uns sind in Gruppen ausgegangen und viele andere besuchten auch das Orientarium im Zoo von Łódź.
Am Dienstag mussten wir uns leider wieder von unseren Austauschpartnern verabschieden. Die Zeit dort verging sehr schnell und wir sind froh, dass wir die polnischen Schüler bei dem zweiten Teil des Austauschs in Köln wiedersehen können.
Insgesamt war es eine super Erfahrung und wir fanden unseren Aufenthalt in Polen sehr schön. Wir konnten viele neue Menschen kennenlernen und würden es jedem weiterempfehlen, an diesem Austausch teilzunehmen."

Hier ein weiterer Bericht von Matteo und Theo
"Der diesjährige Polenaustausch verlief wie geplant. Nach einer sehr entspannten Zugfahrt ab dem Kölner Hauptbahnhof kamen wir pünktlich am Abend im Bahnhof Łódź an. In den ersten Tagen hatten wir alle viel Zeit, uns mit dem Austauschpartner und der Familie bekannt zu machen. Nach anfänglicher Zurückhaltung freundeten wir uns schnell mit ihnen an. Vor dem absoluten Highlight, dem Ausflug nach Krakau, verbrachten wir noch viel Zeit damit, Łódź besser kennenzulernen.
Krakau ist wirklich wunderschön und war ein absolutes Highlight im Programm unseres Schüleraustauschs. Wir haben hier sehr viel Zeit miteinander verbracht und während der beiden langen Stadtführungen diese besondere Stadt besser kennengelernt.

Nach unserem Ausflug nach Krakau hatten wir alle den Sonntag ohne vorgegebenes Programm freie Zeit, die wir mit unseren Austauschpartnern gemeinsam erleben konnten. Viele von uns haben zusammen Pirogge gekocht, wohl eines der wichtigsten Nationalgerichte Polens - sehr lecker.
Am letzten Tag fuhren wir wieder mit einem Reisebus in den Nordwesten Polens, nach Gniezno, zu deutsch Gnesen. Diese Stadt gilt als die älteste Stadt Polens, in der wir sehr lange die dortige Kathedrale besucht haben. Gemeinsam mit unseren Austauschpartnern haben wir anschließend eine sehr schöne Zeit in dieser kleinen Stadt verbracht.

Wir konnten uns mit guten Gefühlen verabschieden, da dies erst der erste Teil des wundervollen Austausches war. Was wir davon mitnehmen, sind schöne Erinnerungen und gute neue Freunde. Wir freuen uns alle auf das Wiedersehen und den 2. Teil im Juni 2026"

Wir danken dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), das seit über 30 Jahren den Deutsch-Polnischen Schüleraustausch ideell und finanziell in ganz besonderer Weise unterstützt. Ohne diese großzügige Förderung wäre der Austausch wohl nicht möglich!