Berichte aus einer launigen UNESCO-Projektwoche

Zu welchen Themen wurde inhaltliche gearbeitet? Was haben die Schülerinnen und Schüler alles erlebt? Lesen Sie hier einige Schülerberichte.

Projekt: "Bild der Frau-Frauenbild"

Die starken Mädels des Projektes 13 befassen sich mit historisch und politischen Frauenbildern. Sie reden über ihre weiblichen Vorbilder und fragen sich: Wie verändert sich das Frauenbild im Laufe der Zeit? Außerdem besuchen sie noch die Lobby für Mädchen, welches eine Hilfsorganisation für Frauen und Mädchen ist, zu der sie immer willkommen sind wenn sie Fragen zu Mädchenthemen haben. Zusätzlich steht für die Schülerinnen ein Achtsamkeitsprogramm für Stressbewältigung im Schulalltag auf dem Programm.

Interview mit Frau Herder

Anesa und Romy: Warum haben Sie sich entschieden, dieses Projekt zu leiten?

Frau Herder: Zuerst bin ich ein Teil des Beratungsteams vom Hansa. Sowohl Mädchen als auch Jungs können uns ansprechen. Wie ich durch viele Hintergrundinformationen einer Beratungsstelle erfahren habe, welch ein großer Bedarf es ist, sich für alle Geschlechter einzusetzen. Da ich selbst eine Frau bin, finde ich es sehr wichtig, sich dafür einzusetzen.

Anesa und Romy: Finden sie, dass sich das Bild der Frau wirklich stark ändert?

Frau Herder: Ja, das Bild der Frau hat sich enorm stark verändert. Dieses Thema bearbeiten wir auch gerade. Besonders von der Belastbahrkeit, aber auch von der Freizügigkeit, haben sich die Frauen in den lezten 100 Jahren stark verändert. Die Frau kann immer mehr, im wahrsten Sinne des Wortes, Frau sein kann. Parallel dazu muss die Frau trotzdessen ihre klassischen Rollen übernehmen. Das ist auch das Hauptthema des Workshops, den wir hier führen.

Anesa und Romy: Setzen sie sich außerhalb der Schule für Frauenrechte ein?

Frau Herder : Ja, ich bin dank Frau Mertz, die mich in dieses Thema mit eingeführt hat, unterstütze ich parallel in Afghanistan ein Kinderprojekt, indem es vor allem um Vergewaltigung von Kindern geht, welche schon im Alter von fünf bis sechs Jahren sexuell missbraucht oder auch verkauft wurden und ziemlich schlimme Sachen erlebt haben.
Außerdem unterstütze ich nebenher ein Programm auf den Philipinnen, wobei ich versuche, für die Frauen Verbindungsmöglichkeiten herzustellen, die sie dort noch nicht kannten.

(Romy und Anesa)

Projekt: "Vegan essen"

Am ersten Tag unserer Projektwoche mit dem Thema ,,Vegan essen'' haben wir morgens ein Quiz gemacht, um zu schauen, wie viel wir schon über gesunde Ernährung wissen. Es wurde uns Fr. Gräwe vorgestellt, die schon seit ungefähr zehn Jahren vegan lebt. Dann sind wir zu einem Unverpacktladen namens Veedelskraemer gegangen und durften uns dort etwas umschauen und Fragen zu dem Verkauf unverpackter Ware stellen. Zusätzlich wurden uns noch zwei kleine Aufgaben gegeben, um uns das Sortiment und die Unterschiede zu normalen Lebensmitteln zu zeigen. Danach sind wir mit der Bahn zu einem Verteiler gefahren. Dort durften wir uns das Essen aus den zwei kleinen Regalen ganz genau anschauen und prüfen, ob dort alles sauber und hygienisch ist. Viele von uns kannten das System des Food-Sharing hoch nicht und so hat Frau Gräwe uns noch vieles erklären müssen. In den Regalen liegen heute viele Brote und Bananen, die zwar etwas braun an manchen Stellen sind, aber trotzdem definitiv noch essbar sind. Dort und an der nächsten und letzten Station haben wir gelernt, dass der Schein oft trügt und man Essen viel zu oft zu ,,Unrecht“ wegwirft. Bei ,,The Good Food“, einem Laden, der krummes Gemüse, Backwaren vom Vortrag und abgelaufene Lebensmittel vor dem Müll rettet, durften wir mit Johanna, einer Mitarbeiterin, sprechen und ihr unsere Fragen stellen. Dort haben viele von uns etwas gekauft und etwas Geld dagelassen, denn bei ,,The Good Food“ darf man selbst entscheiden, wie viel Geld man für die Lebensmittel bezahlen will. Am Ende des Tages haben wir nochmal darüber gesprochen, was wir alles gelernt haben und was unsere Eindrücke sind.

Am zweiten Tag unserer Projektwoche hatten wir einen Kochkurs, in dem wir ein Zwei-Gänge-Menü gekocht haben. Beim Kochen haben uns zwei Frauen von Pro-Vita geholfen. Sie hießen beide Lea. Am Anfang gab es noch einen kleinen Vortrag der beiden Frauen zum Thema „Vegan Essen“, in dem thematisiert wurde, warum man überhaupt vegan essen sollte. Wir fanden insgesamt fünf Gründe dafür: Einmal wegen der Tiere, dann für die Gesundheit, natürlich auch der Fairness halber und wegen der Umwelt und zu guter Letzt wegen des Genusses. Nach dem Vortrag haben die kleinen Gruppen, bestehend aus jeweils zwei Kindern, angefangen, das Gemüse für die Hauptspeise zu schneiden. Die Hauptspeise bestand aus Spaghetti Bolognese und zur Nachspeise gab es einen Schokopudding aus Bananen und Kakao. Viele von uns mochten Tofu eigentlich nicht, aber am Ende hat es für jeden gut geschmeckt. Wir haben zum Beispiel gelernt, wie man Parmesankäse ohne Käse machen kann. Nach dem Kochen musste natürlich auch abgespült werden. Zusammen haben wir die Klasse im Nu aufgeräumt. Zum Schluss haben wir noch ein kurzes Blitzlicht gemacht und gesagt, was wir an diesem Tag besonders gut fanden und was nicht. Zuletzt sollten wir noch kurz ein paar Fragen zum Thema Pflanzenpower beantworten und dann war der Projekttag leider auch schon wieder zu Ende.

(Teilnehmer/-innen des Projekts)

Projekt: "Der Kölner Dom als Weltkulturerbe"

Auch dieses Projekt war sehr spannend. Am Montag interviewte die Projektgruppe den Dombaumeister. Er war ein wandelndes Lexikon und konnte alle Fragen kompetent beantworten. Später erkannten sie den Mann sogar in einem Film über den Kölner Dom wieder. Fast täglich war die Projektgruppe auf der Domplatte. Ein Highlight für die Teilnehmer war die Dombesteigung. So etwas vergisst man nicht zu schnell. Die Schüler sehen den Dom nun mit ganz anderen Augen. Als ich zu der Gruppe stieß, bastelten die Schüler gerade Souvenirs, die sie später auf der Domplatte verkaufen wollten. Übrigens erstellten sie Plakate zu verschiedenen Themen rund um den Dom, z.B. „Grabmäler im Kölner Dom. Die Atmosphäre in der Gruppe war sehr angenehm, die Teilnehmer arbeiteten interessiert an ihren Themen.

(Ben May)

Projekt : "Geschichten von Flucht und Integration"

Als wir am Donnerstag in den Projektraum kamen, saßen alle SchülerInnen im Kreis. Sie sollten eine Wahrheit und eine Lüge über sich und ihr Leben erzählen. Die anderen sollten dann erraten, welches die Wahrheit und welches die Lüge ist. Dieses kleine Spiel wurde gespielt, damit die Projektteilnehmer einen Eindruck von der täglichen Arbeit des BAMF (Bundesamt für Migration und Flucht) bekommen. Dieses muss nämlich in einem Gespräch mit dem Flüchtling erkennen, ob er/sie lügt und z.B. gar kein Flüchtling ist, oder er/sie die Wahrheit sagt und wirklich Hilfe und Schutz benötigt. Ein Schüler hielt ein Referat über Somalia und nannte die häufigsten Gründe für Flucht aus dem Land. Passend zum Thema besuchte dann eine Somalierin, welche seit 2015 in Deutschland lebt, die Projektgruppe und erzählte über ihr früheres Leben in Somalia, ihre Flucht und über ihre erste Zeit in Deutschland. Frau Blank, die Leiterin des Projekts, sagte uns, was sie an den anderen Tagen machten. Am Dienstag arbeiteten die SchülerInnen an dem Thema „Menschenrechte“. Später gab es noch einen Vortrag über die Menschenrechte und über Flucht. Außerdem wurde mit zwei Griechen via Skype telefoniert. Am Mittwoch gab es eine Arbeit mit drei Syrern des Projektes „Life back Home“, welches entwicklungspolitische und antirassistische Bildungsarbeit an Schulen mit dem Themen Flucht und Migration verbindet. Das Projekt wurde von Frau Blank und Herrn Seyfarth geleitet.

(Amine,Lucy)

Projekt: „Dein Rollstuhl sieht sieht ja behindert aus!“

Die Projektgruppe, welche von Herrn Elliger geleitet wird, war während der Projekttage sehr viel unterwegs. Am Montag war die Gruppe in der Kölner Innenstadt unterwegs, um die täglichen Barrieren von Menschen mit körperlichen Einschränkungen kennenzulernen und so die Stadt zu begehen aus der Perspektive von Mitbewohnern in Rollstühlen oder mit Seheinschränkungen. Am Dienstag waren die SchülerInnen in der Christophorusschule in Bonn, an welcher sie Kinder mit körperlichen Einschränkungen trafen. Die Projektteilnehmer erlebten mit den Schülern der Christophorusschule zusammen Unterrichtsstunden. Dabei halfen die Schüler unserer Schule den körperlich eingeschränkten Schüler der anderen Schule bei den verschiedensten Aufgaben, wie zum Beispiel Sehhilfen einstellen oder bei Schulaufgaben. Am Ende des Besuches kochten alle Schüler gemeinsam. Am Mittwoch bastelten die Schüler Modelle zum Thema „Barrierefreie Gebäude“. Dazu sollten sie einen Erläuterungstext schreiben. Am Donnerstag besucht das Projekt noch einmal die Christophorusschule, um dort zusammen mit den Schülern dieser Schule Rollstuhlbasketball zu spielen. Schließlich gewinnen die Schüler auch einen Einblick in die Ergotherapie, die für eingeschränkte Kinder zur Bewältigung des Alltages sehr wichtig ist. Am Freitag werden die selbstgebastelten Modelle der Projektteilnehmer vorgestellt.

(Amine und Lucy)


Projekt: "Stop, Block, Tell"

Das Projekt, welches von Frau Cengiz und Frau Müller geleitet wird, beschäftigte sich am Dienstag mit dem Thema `Datenschutz`. Herr Stoffel kam zu Besuch, welcher den SchülerInnen erklärte, wie viele Daten z.B. Facebook haben möchte, oder welchen Einfluss z.B. Apple auf unser Leben nimmt. Er selbst, so erklärte er, nutze weder Facebook oder Google noch WhatsApp, da diese Firmen zu viele Daten haben wollen und zu sehr über unser Leben bestimmen. Außerdem schauten die Teilnehmer Filme zu diesem Thema, z.B. „The Social Network“. Themen, die diskutiert wurden, waren „Sicherheit und Freiheit“ und „Cybermobbing“. Am Ende überlegen sich die SchülerInnen gemeinsam praktische Konzepte gegen Cybermobbing.

(Amine und Lucy)

Projekt: "Interkulturelle Tänze"

Als wir in den Raum kamen, tanzten die Schülerinnen und Schüler bereits. Sie lernten die Grundschritte des Jumpstyles und tanzten sie zusammen im Kreis. Es sah sehr interessant aus. Tanzerfahrene Schülerinnen zeigten den anderen Projektteilnehmern die Tanzschritte. Diese wurden dann in Kleingruppen eingeübt und danach wurde wieder gemeinsam getanzt. Als wir am Mittag wiederkamen, führten drei Schülerinnen einen Tanz zu K-Pop vor. Wir waren überrascht, wie schnell man das lernen kann! Auch dieser Tanz wurde anschließend gemeinsam geprobt. Frau Le Mharchi, die Leiterin des Projektes, sagte uns, dass sie versuchen will, einen Tanz für die Bühnenshow am Freitag zu choreografieren.

(Amine und Lucy)

Projekt: „Kochen und Backen mit Bio-Lebensmitteln"

Wir kamen in den Raum und es roch bereits nach Essen. Auf dem Tisch standen selbst gekochte Gerichte, wie z.B. Tomate-Mozzarella, Obstsalat und Brownies. Wir interviewten Schüler und sie berichteten uns, dass sie am Montag Pasta gekocht haben. Den Teig hatte sie auch selbst gemacht, denn nichts sollte fertig gekauft werden. Es wurden für alle Gerichte nur frische Zutaten genutzt, die zum Teil gespendet wurden. Die Schüler bereiteten zudem Infotexte zu verschiedenen Themen vor, etwa „regionale und saisonale Lebensmittel“, die dann am Freitag ausgestellt werden. Als wir fragten, warum die Schülerinnen und Schüler dieses Projekt gewählt haben, antworteten sie, dass es ihnen bereits in den letzten Jahren sehr viel Spaß gemacht habe und sie froh seien, dass es dieses Projekt in diesem Jahr wieder gebe. Die Leiterinnen des Projektes sind Frau Stein und Frau Donato.

(Amine und Lucy)

Projekt: "Roboter bauen und programmieren"

Mit Hilfe einer Anleitung bauten die SchülerInnen Roboter und gestalteten diese ganz nach ihrem Geschmack. Als nächstes war das Programmieren dran. Das war ungemein spannend. Zum Beispiel wollten die Schülerinnen erreichen, dass der Roboter eine vor den Sensor gehaltene Farbe erkennt oder selbstständig stehen bleibt, wenn vor ihm eine Kante erscheint. Es wurden verschiedene Roboter mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten programmiert. Die Schülerinnen und Schüler werden ihre neu erworbenen Fähigkeiten am Freitag in Videos und auf Bildern präsentieren.

(Amine und Lucy)

Projekt: "Fast Fashion"

In diesem Projekt, welches von Frau Gligor-Hoffacker geleitet wird, recyclen die Schülerinnen und Schüler alte Klamotten und produzieren neue, z.B. wird aus einer Hose eine Weste oder aus einer IKEA-Tasche eine Bauchtasche hergestellt. Die SchülerInnen dürfen selbstständig arbeiten und produzieren. Zum Beispiel gestalten sie aus zwei weggeworfenen Kleidungsstücken etwas ganz Neues, oder sie schneiden aus einem alten T-Shirt Streifen für eine kreative Hose aus. Es wird auch eine Power-Point-Präsentation zum Thema „Warum ist Fast Fashion schlecht?“ bearbeitet und am Freitag in einem Raum präsentiert.

(Amine und Lucy)

Projekt: "Alltag in anderen Ländern"

In Projekt 26, welches von Frau Hazin geleitet wird, beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler damit, was für sie persönlich „Alltag“ bedeutet und wie der Alltag in anderen Ländern konkret aussieht. Anschließend wurden die Sitten in anderen Kulturen besprochen (wie z.B. die Arten der Begrüßung oder generell der Umgang miteinander). Am Dienstag erzählten Menschen aus Kenia Geschichten aus ihrem Alltag. Schließlich erstellen die Teilnehmerinnen Filme und Plakate zum alltäglichen Leben in verschiedenen Ländern, z.B. in Japan, China, Senegal, Frankreich oder Kolumbien.

(Amine und Lucy)

Projekt: "Kleiderstange"

In Projekt 12, welches Frau Towfighnia und Frau Brauner leiteten, werden eigene (teils upgecyclete) Kleider und Schmuck, die die Schülerinnen von zu Hause mitgebracht haben, in den Pausen günstig an andere Schülerinnen und Schüler verkauft. Der Erlös der verkauften Kleidung wird an die Hilfsorganisation KCC aus Tansania gespendet, mit der das Hansa schon seit Jahren kooperiert. Die SchülerInnen gestalten kreative Flyer, um Werbung für den Verkauf zu machen und darauf aufmerksam zu machen, wie viel wir alle täglich wegwerfen. Es sah nach sehr viel Spaß aus!

(Amine und Lucy)

Projekt: "Coding mit Scratch"

Da die Projektwoche eine ideale Ausgangsbasis dafür ist mal neue Dinge
auszuprobieren, haben sich drei Lehrerinnen (Frau Lingen, Frau Bitzenhofer
und Frau Kapelle) dazu entschlossen Jugendliche mit der Programmiersprache
Scratch vertraut zu machen.

Einige Wochen zuvor wurden bei einem Projekttag Schüler der Klasse 5 mit
Scratch vertraut gemacht. Im Kunstunterricht bauten sie eigene Instrumente
und brachten diese dann zum Klingen mit Hilfe eines "MaKey MaKey" .
(MaKey MaKey schließt und öffnet Stromkreise zwischen einem Menschen und
einem Objekt. Dabei arbeitet es mit sehr geringer Spannung, so dass das
System ungefährlich ist und man es nicht spürt.

Das Motto: "imagine, program, share" („Ausdenken, Entwickeln, Teilen“)
fordert die Schüler heraus, höchst kreativ in eigenen Programmierungen zu
arbeiten. Durch die multimediale Anwendung, kann Scratch in fast allen
Fächern umgesetzt werden.

Die Schüler arbeiten in Gruppen und erstellen Projekte in denen Figuren, die
sie entweder selbst gezeichnet oder von der Vorlage ausgesucht haben, nach
programmierter Bewegung handeln. Sie verfassen Dialoge, erfinden
Geschichten, setzen sie in eigene Spiele und vernetzen Bilder mit Musik.

Da das ganze Programm komplett kostenlos ist und von überall aus online
zugänglich, arbeiten manche Schüler auch unermüdlich von zu Hause aus
weiter.

Durch den hohen Aufforderungscharakter haben auch Mädchen keine Scheu, sich
den spielerischen Anforderungen des Programmierens zu stellen.

Die fertigen Projekte werden am Freitag, den 16.2.19 exemplarisch in der
Aula ausgestellt.

(Kp)

Projekt: "Teambuilding mit kleinen und großen Spielen"

In dem Projekt „Teambuilding mit kleinen und großen Spielen“, werden unterschiedliche Spiele gespielt, die dazu führen sollen, dass man die Teilnehmer besser kennen lernt und ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Die Atmosphäre war sehr anregend, da es eine große Gruppe war. Die Spiele wurden relativ gut und ausführlich erklärt. Die Schüler arbeiten gut zusammen und schon das Zusehen macht Spaß. Außerdem wird die Arbeit der Schüler durch überaus starke Anfeuerung und Motivation der Lehrer gestärkt. Der Teamgedanke spielt hier die größte Rolle. Man bekommt sogar beim Zusehen Lust, mitzumachen.

(Ben)

Projekt: "Deutsche Schreibschrift/Offenbacher Schrift"

In dem Projekt „Deutsche Schreibschrift/Offenbacher Schrift“, unter der Leitung von Herrn Höfer, arbeiteten die Schüler an Arbeitsblättern, die auf zwei Tischen gestapelt waren. Die alte Schreibschrift sah ein wenig krakelig aus. Es war eine schwer lesbar Schrift mit viel mehr Bögen und Zacken als die heutige deutsche Schrift. Sie wirkte verformter. Während meines Besuches übten die Schüler geduldig diese veraltete Schreibschrift. Es machte ihnen großen Spaß. Auch, weil es eine entschleunigende Wirkung hat. Die Atmosphäre war daher konzentriert. Die Schüler halfen sich auch gegenseitig, wenn jemand Probleme hatte. Es wurde geschrieben, indem man eine „Feder“ in ein Tintenfass tauchte und dann so lange schrieb, bis die „Feder“ keine Tinte mehr hatte.
Dieser Vorgang wurde wiederholt. Es gab Formen wie „Eiform, Zacken und Mandelform“.
Für jede Form gab es ein Übungsblatt. Es gab auch Tücher, um die Tinte abzutupfen, falls die
Tinte etwas beschmutzte. Die Schrift auf den Blättern der Schüler war ordentlich und es sah
insgesamt relativ anspruchsvoll aus. Besonders das Schreiben der verschiedenen Schleifen vermittelt das Gefühl von Sorgfalt. Ein tolles Projekt, das Lust auf Scheiben macht!

(Ben)

Projekt: "Buntes Köln"

Die Schüler*innen des Projekt 2 beschäftigten sich mit unserer geliebten Stadt Köln.
Am Dienstag hatten sie viel Spaß bei einer Foto-Rally quer durch die Domstadt. Die dabei geschossenen Fotos benutzten sie dann am Mittwoch, um ein selbstgemachtes Ratespiel herzustellen. Mit eigenen Quizfragen und einem selbst gebastelten Spielfeld hatten sie am Donnerstag sehr viel Spaß. Damit auch die anderen Hanseaten das große Quiz sehen können, stellen sie ihr Spiel am Freitag jedem Interessierten zur Verfügung.

(Romy und Anesa)

Projekt: "Antisemitismus"

In diesem Projekt befassen sich die Schülerinnen mit der Frage: Was ist Antisemitismus? Zunächst beantworteten sie diese Frage mit Hilfe eines Dokumentationsfilms am Montag. Außerdem besuchten sie einen Workshop, der vom ELDE-Haus organisiert wird. Am Donnerstag werden die Schülerinnen Fotos in der Innenstadt schießen, die auf den aktuellen Antisemitismus aufmerksam machen sollen, um so ihren ganz persönlichen Beitrag gegen Antisemitismus zu leisten.

(Romy und Anesa)

Projekt: "Bild der Frau-Frauenbilder"

Die starken Mädels des Projektes 13 befassen sich mit historischen und politischen Frauenbildern. Sie reden über weiblichen Vorbilder und fragen sich: Wie verändert sich das Frauenbild im Laufe der Zeit? Außerdem besuchen sie noch die „Lobby für Mädchen“, eine Hilfsorganisation für Frauen und Mädchen, zu der jeder willkommen ist, der Fragen zu Mädchenthemen hat. Zuletzt steht ein Achtsamkeitsprogramm zur praktischen Stressbewältigung im Schulalltag auf dem Programm.

(Romy und Anesa)

Projekt: "Fake News, Hate speech und Hetze"

Als wir in den Raum kamen, fanden wir einen ruhige und entspannte Atmosphäre vor. Die Schüler wirkten nachdenklich und waren total bei der Sache. Sie sprachen über soziale Netzwerke, die sie persönlich benutzen. Drei Vertreter der Organisation AJS („Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW“) bearbeiteten diese Themen mit den Schülerinnen. Dabei wird den Schülerinnen erklärt, was „Memes“ sind . Außerdem sprachen sie über rassistische und diskriminierende Posts. Die Leiter des Projektes wollen den Schülern zeigen, wie man mit rassistischen Äußerungen innerhalb und außerhalb des Internets umgehen sollte.

(Romy und Anesa)

Projekt: "Bühnenbild/Kostüme"

Während die Theater-AG fleißig außerhalb übt, basteln die Schülerinnen dieses Projektes motiviert am Bühnenbild der Theateraufführung. Im Raum läuft Musik. Die Stimmung ist klasse. Die Teilnehmer erstellen Scheiterhaufen, Symbole, Drähte, Flaggen und vieles mehr. Die Schülerinnen konnten frei entscheiden, woran sie arbeiten wollten. Das Theaterstück „Hexenjagd“ wird am 18. und 19. Juni um 19 Uhr in der Aula des Abendgymnasiums aufgeführt. Wir sind schon sehr gespannt und hoffen auf zahlreiche Gäste!

(Romy und Anesa)

Projekt: "Spieglein Spieglein an der Wand –wer entwirft die schönsten Schmuckstücke?"

In Projekt 20 werden die Schülerinnen zu Designern und entwerfen eigene Schmuckstücke, die nicht „normalo“ wie andere Schmuck sind, sondern aus mitgebrachten, alten Materialien und Alltagsgegenständen bestehen. Während die Hanseatinnen Musik beim Arbeiten hören, lassen sie ihrer Kreativität freien Lauf, was bei einer so schönen Atmosphäre auf jeden Fall gelingt. Die einzigartigen Kreationen werden am Freitag, dem 15.02.2019 vorgestellt.

(Romy und Anesa)

Projekt: "Folgen des Klimawandels in Deutschland"

Die Schüler*innen beschäftigen sich mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen auf Deutschland. Am Mittwoch wird das Projekt den Kölner Zoo besuchen, damit die Teilnehmer etwas über die Artenvielfalt der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten erfahren und dadurch besser verstehen, welchen Einfluss der Klimawandel auf die heimische Fauna hat. Wir wünschen den Teilnehmern viel Spaß beim Suchen neuer Tier- und Pflanzenarten und hoffen, dass in Zukunft noch mehr Menschen für dieses wichtige Thema, das uns alle betrifft, sensibilisiert werden.

(Romy und Anesa)